Eingestellt von
Wilfried Bechtle
am
Letzte Woche betrachtete ich einen kunstvoll gearbeiteten keltischen Armreif im Museum. Seine filigranen Muster erzählten mir eine Geschichte von Menschen, deren handwerkliches Geschick auch nach mehr als 2000 Jahren noch in der Lage ist, uns sprachlos zu machen. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie die keltischen Handwerker solche Kunstwerke ohne moderne Werkzeuge erschaffen konnten? Die Antwort liegt in einer Kombination aus jahrelanger Erfahrung, überliefertem Wissen und einer Präzision, die wir heute kaum noch nachvollziehen können. In den Werkstätten der Heuneburg – die wir ja bereits aus früheren Artikeln kennen – arbeiteten wahre Meister ihres Fachs. Ihre Schmieden glühten Tag und Nacht, ihre geschickten Hände formten aus einfachem Metall wahre Kunstwerke. Stellen Sie sich einen keltischen Goldschmied vor: In seiner kleinen Werkstatt sitzt er im Schein des Feuers. Mit erstaunlicher Genauigkeit hämmert er hauchdünne Goldbleche, die er später zu einem prächtigen Halsrei...
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